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Was können wir in Augsburg tun, um den nachhaltigen Wandel voranzubringen?

Wir als Transition Town Augsburg beschäftigen uns mit den Fragen, wie wir die Transformation schaffen: Wie können wir in Augsburg in Balance mit der Natur und ihren Ressourcen leben? Wie kann eine Wirtschaft gestaltet sein, die auf Fairness und Gerechtigkeit für Alle basiert? Antworten auf diese Fragen gibt das Agendaforum Transition Town Augsburg mit seinen zahlreichen Projekten, die von CO2-neutraler Mobilität über Gemeinschaftsgärten, ressourcenschonendem Lifestyle, ökologischer unabhängiger IT bis hin zu Nachbarschaftsbegegnungen reichen.

Die Gruppe ist Teil der weltweiten Transition Town-Bewegung, die Städte und Dörfer mit bürgerschaftlichen Engagement in erdölunabhängige, resiliente Kommune umwandeln möchte. Basis sind die Überlegungen des Soziologen und Permakulturforscher Rob Hopkins und seinen Studierenden, die er 2006 erstmals in seiner Heimatstadt Totnes umsetzte. In konstruktiven, positiven Prozessen werden neue Wege für eine zukunftsfähigen Lebensweise erprobt und in vielfältigen Projekten und Aktionen zu nachhaltigen Lebensstilen und zum Klimaschutz umgesetzt. Dazu zählen Reparaturcafés, Gemeinschaftsgärten oder Projekte zur „Essbaren Stadt“. Mittlerweile ist die Bewegung in 40 Ländern verbreitet. Es gibt ungefähr 5.000 lokale Initiativen.

In Augsburg gibt es die Initiative seit 2013 und es wurden einige Projekte ins Leben gerufen, die eng miteinander arbeiten. Dazu gehören die Arbeitsgruppen Augsburg One, das Forum Plastikfrei, der Lebensraum Schwabencenter, die City Farm, der Lastenradverleih Max & Moritz, Citizen Science und Zukunft X.

Basis unserer Aktivität ist das „Energiewende Handbuch“ des Iren Rob Hopkins, der erfolgreich die ersten Transition Towns in England ins Leben gerufen hat. Mittlerweile ist daraus eine weltweite Bewegung mit über 2.500 Initiativen auf lokaler Ebene geworden. Die Transition Town Bewegung ruft Projekte ins Leben, sammelt Ideen und vernetzt bestehende Initiativen, um besser mit Ressourcen, Energie und Nahrung umzugehen. Wir möchten eine Perspektive für die Zukunft schaffen.

Unsere Kern-Ziele:

  • Schonender Umgang mit Ressourcen durch Recycling
  • Senkung CO2 Ausstoß
  • Stärkung der regionalen Selbstversorgung
  • Vermittlung von Wissen
  • Vernetzung bestehender Initiativen: Es entstehen neue Ideen und regionale Gemeinschaften
  • Ein persönliches Erfolgserlebnis durch eigener Hände Arbeit